Begegnungen und Wahrnehmungen in einem Land im Krieg

Was begegnet einem Menschen, der in diesen Kriegszeiten durch Russland reist – nicht auf der Suche nach einem einfachen Urteil, sondern bereit, genau hinzusehen und zuzuhören?
Peter Lüthi ist seit vielen Jahren mit Russland wie auch mit der Ukraine verbunden, insbesondere mit Menschen aus der Waldorfbewegung beider Länder. Auch im Mai und Juni 2026 war er wieder in Moskau, Irkutsk und anderen Orten unterwegs. Er berichtet von Begegnungen und Beobachtungen aus dem Alltag, aus Schulen und Kirchen, von Anpassung und Angst, von Patriotismus und staatlicher Repression – aber auch von Menschen, die sich innere Freiräume bewahren und nach eigenen, auch geistigen, Wegen suchen.
Der Abend möchte weder den Krieg und seine Wirklichkeit relativieren noch Russland auf diesen Krieg reduzieren. Er lädt dazu ein, genauer wahrzunehmen und ein vielschichtigeres Bild eines Landes und seiner Menschen entstehen zu lassen, mit dem uns heute immer weniger unmittelbare Begegnung verbindet.
Peter Lüthi berichtet aus eigener Anschauung und stellt sich anschließend den Fragen und dem Gespräch.
Montag, 19. Oktober
19.30–21.30 Uhr
Kosten:
Förderbeitrag € 15/ normal 12/ Rentner*innen 10/ erm. 8/ bis 21 J. 2

