
1933 markiert einen zivilisatorischen Wendepunkt Europas. Hundert Jahre später – im Jahr 2033 – wird sich die Frage neu stellen, welche Kräfte unsere Gesellschaft tragen: Angst oder Freiheit, Spaltung oder Menschlichkeit, technokratische Kontrolle oder verantwortliche Selbstbestimmung. Der Vortrag spannt einen Bogen zwischen Geschichtsbewusstsein, Gegenwartsdiagnose und Zukunftsverantwortung. Ausgehend von den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, den Gefährdungen demokratischer Kultur und den geistigen Herausforderungen unserer Zeit soll gemeinsam gefragt werden: Welche seelischen, kulturellen und sozialen Fähigkeiten brauchen wir für eine menschenwürdige Zukunft? Und welche Verantwortung tragen wir schon heute – in den verbleibenden sieben Jahren bis 2033?
Montag, 16. November
19.30–21.30 Uhr
Kosten:
Förderbeitrag € 15/ normal 12/ Rentner*innen 10/ erm. 8/ bis 21 J. 2

