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Öffentliches Werkstattgespräch des Instituts für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart

Überwunden geglaubte Gegensätze bedrohen Europa. Der Nationalismus, der in der europäischen Geschichte eine so unheilvolle Rolle gespielt hat, erhebt wieder sein Haupt. Er profitiert dabei von der Frustration vieler Menschen über Zentralismus und Regelungssucht in der EU. EU-Europa ist immer noch weitgehend ratlos, wie es mit Brexit, Migration und Druck der Trump-Politik umgehen soll. Angesichts einer Weltlage, in der Spannungen und militärische Gewalt – im Nahen Osten und anderswo – bedrohlich zunehmen, erscheint ein »Weiter so« immer unmöglicher, und es wird die Frage nach der Rolle, die Europa spielen will, immer brennender.

Aber wie kann es diese Rolle finden, seinen Zerfall verhindern und seine Erneuerung bewerkstelligen? Nicht nur der Rückfall in nationalstaatliches Denken, sondern auch die Umgestaltung der EU zu einem neuen multinationalen Einheitsstaat als weiterer Supermacht im geopolitischen Machtspiel erscheint als der falsche Weg zur Lösung für die Probleme. Vielmehr ginge es darum, dass sich Europa konsequent an der Umsetzung von Menschenrechten und Subsidiarität orientiert und mit aller Kraft die Rolle eines Vermittlers zwischen Ost und West ergreift, der hilft, Konfrontationen aufzulösen.

Hier geht es um Vertiefung der oben angesprochenen Fragen.

Samstag, 13. Oktober
9.00-18.30 Uhr

Interessenten wenden sich wegen Ablauf und Teilnahmebedingungen an das:

Institut für soziale Gegenwartsfragen
Libanonstraße 3
70184 Stuttgart
www.sozialimpulse.de
Institut@sozialimpulse.de
Telefon 0711 2368950