Ein jüdisch-muslimisches Mythenprojekt
Mythen – für die einen hartnäckige Lügen, für die anderen die Träger zeitloser Wahrheiten der Menschheit. Die Ausstellung »Kolok und der Emir« begleitet eine Gruppe junger jüdischer und muslimischer Menschen auf der Suche nach der Bedeutung der Mythen für sich. In einer Reihe von Workshops entstanden berührende Gespräche, mythische Erzählungen und bewegende Bilder, die von der Kraft der Mythen im Leben der einzelnen und ihrer Gemeinschaften erzählen. Die gezeigten Texte und Fotografien zeugen von diesem intensiven Austausch. Deutlich wird das Empowerment der Teilnehmenden, die ihre Stimmen und Ideen als Menschen und als Mitglieder ihrer Communities hörbar machen.
Die Ausstellung entstand im Rahmen von Schalom & Salam, ein Projekt für Dialog, Kultur und Empowerment von Kubus e. V. in Stuttgart. Seit 2020 bringt es junge Menschen mit jüdischen, muslimischen und weiteren vielfältigen Lebensrealitäten zusammen – in Workshops, Schulungen, Dialogreihen und künstlerischen Formaten. Zentral ist dabei die Auseinandersetzung mit jüdischen und muslimischen Lebenswelten heute sowie mit aktuellen Formen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus.
Freitag, 13. März bis Donnerstag, 16. April
Vernissage: Sonntag, 15. März, 11 Uhr
Konzept und künstlerische Leitung der Workshopreihe »jüdisch-muslimische Mythen«: Amos Heuss
Fotografie: Dominique Brewing
Künstlerische Umsetzung der Ausstellung: Anat Ivgi, Dominique Brewing, Amos Heuss


