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Öffentliches Werkstattgespräch des Instituts für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart

Die Zukunft hat begonnen. Die Digitalisierung schiebt sich immer weiter in sämtliche Lebensbereiche und produziert gegenwärtig vor allem eines: einen wachsenden Datenstrom (»Big data«). Dieser ist das neue Gold, das durch neue Programmiertechniken (»Künstliche Intelligenz«) neuartige Möglichkeiten der Steuerung von Waren, Menschen und sozialen Prozessen bieten soll – und natürlich riesige Gewinne für die zukünftigen Technologieführer. Begleitet durch aus- greifende Technikutopien unterschiedlichster Art werden Entwicklungen in Gang gesetzt, die unser aller Leben sehr stark beeinflussen und verändern können.
Aber auch die kritischen Stimmen mehren sich. Wie ist dieser menschheitliche soziale Transformationsprozess aus der Sicht der »Dreigliederung des sozialen Organismus« zu bewerten? Welche Welt will da entstehen? Welche Menschen- und Gesellschaftsbilder stehen dahinter? Sind die Technikutopien an sich schon das Problem oder entstehen die Probleme erst durch ihre profit- und machtgetriebene Umsetzung? Wir wollen auf dieser Veranstaltung aber auch fragen, wie wir mit, trotz und gegen Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz eine menschlichere Welt schaffen können.

Freitag, 18. Oktober 19.00 Uhr (!)

Kosten
Selbsteinschätzung (Richtsatz euro 10)

Bitte beachten Sie auch das Forschungskolloquium am 19. Oktober