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Wir sagen Danke!

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1969

Aus den Tiefen des Zeitstromes waren nach 180 Jahren die Ideale der Französischen Revolution von 1789 wieder emporgestiegen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
50 Jahre vorher, 1919, hatte Rudolf Steiner diese Ideale neu gefasst und konkretisiert in der „Dreigliederung des sozialen Organismus“.
Die Ideale der Französischen Revolution hatte in der Studentenbewegung 1969 vielfältige Formen angenommen. Auch die soziale Dreigliederung Rudolf Steiners beflügelte kleine Gruppen in ganz Europa. So auch in Stuttgart. Das Forum 3 entstand.

 2019

Seit 50 Jahren besteht das Forum 3. Vor 100 Jahren entstand die Bewegung für eine soziale Dreigliederung. Aus diesem Impuls heraus haben wir uns begründet und so begehen wir unser 50jähriges Bestehen durch die Mitwirkung bei der großen Tagung „ImPuls für die Zukunft – Aufbruch zu einer menschlicheren Gesellschaft im 21. Jahrhundert“ vom 5. bis 7. April 2019.

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1969 – 2019

Wir, die wir im Forum 3 arbeiten, sagen aus tiefstem Herzen: „Danke!“

Dank an all die nahen und fernen Befürworter dieser kleinen Einrichtung in der Mitte Stuttgarts. Ohne die zufließende Kraft ihrer wohlwollenden Gedanken und Gefühle – diese 50 Jahre hätten keinen nährenden Boden für ihre Entfaltung gehabt.

Danke an die vielen Menschen, die entweder das Café, die Theateraufführungen und die Veranstaltungen besucht oder in den Gruppen, Kursen, Seminaren, Workshops und Tagungen mitgemacht haben. Ohne ihr Eintreten in das Haus und das Annehmen dessen was darinnen ist – es wären nur leere, hohle Mauern ohne Puls und ohne Lebensatem.

Danke an die Künstler, Referenten, Kursleiter und sonstige Aktivisten für das Forum 3 – ohne sie gäbe es kein Haus der Kultur.

Danke an all die Ehemaligen, die Gründer und Mitarbeitenden, Mithelfenden und Praktikanten: ohne ihren Einsatz eigener Lebenszeit, aus tiefsten Motiven der Biografie – dieses Haus bildete keine Wesenssubstanz und erführe keinen Zuspruch anderer Menschen.

Danke sagen wir unseren Spendern und Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung, die uns unsere Arbeit ermöglicht. Ebenso danken wir den Menschen in den Ämtern und den Politikern für ihr Bemühen um Verständnis und für ihre inhaltliche und Zuschuss gewährende Zustimmung. Dank auch an die Arbeiter und Fachleute von Unternehmen für ihren Einsatz zum Erhalt der Materie des Hauses.

Wir danken auch – und es wäre nicht das Forum 3, wenn wir nicht auch dies zum Ausdruck bringen wollten – den vielen Hilfen und Fügungen durch die Wesen der geistigen Welten, die dort ihren Beistand geben, wo Menschen von sich aus, aus Bereitschaft zur Verantwortung, den ersten Schritt machen.

Dankbar sind wir auch, dass wir hier im Forum 3 arbeiten – arbeiten dürfen: denn es ist bei allem Arbeitsumfang, bei allem Miterleben der Herausforderungen unserer Zeitlage, bei aller Ungewissheit gegenüber der Zukunft, eine erfüllende, im besten Sinne Freude bereitende Arbeit. Können wir doch, je nach erfolgtem oder ausgebliebenem Zuspruch der Menschen, unsere nächsten Schritte selbst wählen. Und diese unsere Schritte sind getragen von unserem Erleben und Entschluss:

Wir wollen in die Zukunft.

Junge Menschen im Forum 3 und im Umkreis des Forum 3 wollen, dass es eine Zukunft hat. Hören wir in dieses Zukunftswollen hinein. Gelingt es, dass das Neue bereit ist, am Alten anzuschließen, dass das Alte bereit ist, das Neue zu tragen – dann haben wir gewiss die Chance, weiterhin auf die Zeichen der Zeit zu achten – uns kraftvoll in die Gegenwart hineinzustellen. Dann können wir in den Worten unseres Gründungsimpulses sagen: „Wir sind ein freier Zusammenschluss von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, verantwortliches Handeln zu entwickeln, um zur Lösung der brennenden Probleme unserer Zeit beizutragen.“
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